Montag, 11. Dezember 2017

Angst vor dem Vorstellungsgespräch - was tun?

Tipps bei Angst vor Vorstellungsgesprächen

Angst im Vorstellungsgespräch zu versagen https://pixabay.com/de/














Ein Vorstellungsgespräch zu führen, ist nicht ganz einfach. Jedes neue Vorstellungsgespräch bleibt selbst für erfahrene Bewerber immer noch eine unsichere Angelegenheit. Es besteht Unsicherheit darüber, was im Vorstellungsgespräch auf Sie zukommen wird. Welche Fragen werden Sie beantworten müssen? Was sagen Sie? Das kann Angst machen.

Die Teilnahme an einem Vorstellungsgespräch erzeugt ein hohes Maß an Druck und Stress bei den Bewerbern. Die eigenen Erwartungen: Sie wollen sympathisch, motiviert und kompetent wirken, einen möglichst guten Eindruck hinterlassen, verschärfen den Leistungsdruck.

Vielleicht sind Sie gerade arbeitslos und benötigen unbedingt den Job. Oder Sie möchten sich unbedingt beruflich verändern, weil es Probleme mit dem Chef gibt. Alles erzeugt Druck, Angst, Stress. Diese negativen Gefühle sind für ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch nicht förderlich. Doch was tun?

Mit guter Vorbereitung des Vorstellungsgesprächs können Sie, die Chancen die Arbeitsstelle zu bekommen, deutlich erhöhen.

Zuerst sollten Sie an Ihrer Einstellung arbeiten. Denken Sie daran, die Einladung zum Vorstellungsgespräch ist ein positives Signal. Man hat Interesse an Ihnen und Ihren Fähigkeiten und Erfahrungen. Sprechen Sie mit Freunden und Familie, teilen Sie mit, wie Sie sich fühlen und welche Art der Unterstützung Sie sich wünschen. Informieren Sie sich über das Unternehmen und seine Philosophie. Suchen Sie nach Fotos der Personaler und überlegen welcher Art von Typ Ihnen im Vorstellungsgespräch gegenüber sitzt.

Legen Sie sich mögliche Antworten für Brüche, Lücken im Lebenslauf zurecht. Üben Sie im Rollenspiel den Ablauf des Vorstellungsgesprächs und die Antworten auf mögliche Stressfragen.
Machen Sie sich im Gedanken, wo Ihre Gehaltsvorstellungen liegen, und wie Sie diese am besten begründen. Überlegen Sie sich eigene Fragen. Das hilft Ihnen sicherer zu wirken.

Sollten diese Tipps nicht helfen und Sie größere Ängste und z. B. Sprechblokaden oder Blackouts haben, können Sie sich auch professionelle Hilfe bei einem Bewerbungscoach zur Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch bei Angst zu versagen, suchen.

Montag, 4. Dezember 2017

Fachkräftemangel: Mythos oder Wahrheit?

- Vorteile und Nachteile für Bewerber


Fachkräftemangel - Bild von https://pixabay.com/de/














Gibt es ihn nun den vielfach beschworenen Fachkräftemangel oder gibt es ihn nicht?

Klar ist auf jeden Fall: Das Angebot an Fachkräften wird aus demografischen Gründen zurückgehen. In Deutschland liegt seit 1972 die Sterberate höher als die Geburtenrate. Nach Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit gibt es aktuell keinen flächendeckenden Fachkräftemangel in Deutschland.
Festzustellen ist, dass es in einigen Regionen und Branchen schwieriger ist, gute Arbeitskräfte zu finden als in anderen.  

In welchen Berufsgruppen gibt es Fachkräftemangel?

Allen bekannt ist sicher der Mangel an Erzieherinnen, Altenpflegekräften, Krankenpflegepersonal, Ärzten in ländlichen Regionen, Maschinenbauern oder  Handwerkern.

Aber es sind auch andere Fachkräfte, die rar werden oder nicht mehr zu so einem günstigen Gehalt zu bekommen sind. Zum Beispiel gibt es einen Bedarf an Bauingenieuren oder auch SAP-Berater mit Fachexpertise werden rar.

Ein Fachkräftemangel existiert, aber nicht überall in Deutschland

Der Fachkräftemangel existiert also in bestimmten Berufsgruppe und bestimmten Regionen. Für Betriebe in ländlichen Regionen oder im Osten von Deutschland wird es immer schwieriger, Fachkräfte z. B. im naturwissenschaftlich-technischen Berufen zu finden.

Verwerfungen, die einen punktuellen Fachkräftemangel fördern

Anderseits sind natürlich auch die Arbeitgeber durch die Zeiten, in denen mehr qualifizierte Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt waren als benötigt wurden, sehr verwöhnt worden.

Es kam durch die Finanzkrise 2004/2005 und die Wirtschaftskrise 2008/2009
zu unschönen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt: ein Hochschrauben der Anforderungen an die Bewerber – Stichwort eierlegende Wollmilchsau, dadurch systematische Abschreckung guter Bewerber, fast flächendeckende auf 2 Jahre fixierte Zeitverträge für Young Professionals, ein Wunschdenken, was die Anzahl der Bewerbungen angeht, die in einigen Regionen und Berufen rückgängig sind oder auch niedrige Gehaltsvorstellungen der Unternehmen, die nicht dem aktuellen Arbeitsmarkt entsprechen.

Vorteile für Bewerber

Doch der Arbeitsmarkt kippt allmählich vom Arbeitgebermarkt zum Bewerbermarkt. Nutzen Sie als Bewerber ihre Chancen und loten Sie aus, was Arbeitgeber zu bieten haben, wenn Sie z. B. für 2-3 Berufsjahre in eine ländliche Region wechseln. Sollten Sie einen Beruf haben an dem es mangelt, könnte es für eine Neuverhandlung des Gehalts der richtige Moment sein.

Montag, 20. November 2017

Stellenanzeigen verschärfen Fachkräftemangel?

"Wir nehmen nur die beste eierlegende Wollmilchsau", sagen die Firmen und sorgen damit für eine hausgemachte Verschärfung des Fachkräftemangels.

Übertriebene Stellenanzeigen - Bild https://pixabay.com/de/











Die aktuellen Stellenangebote sind häufig ein Wunschkonzert gespickt mit Superlativen – Stichwort: eierlegende Wollmilchsau. Die Anzeigen entsprechen meistens nur zu einem kleinen Teil dem betrieblichen Alltag. Immer wieder werden auch die entscheidenden Fakten nicht im Stellenangebot genannt oder unklar dargestellt. Damit machen die Unternehmen es Bewerbern schwer, sich gezielt auf die Anzeige zu bewerben.


Unrealistische Stellenanzeigen schrecken Bewerber ab

Die Frage ist, ob diese Vorgehensweise tatsächlich zur besten Stellenbesetzung führt. Die Antwort darauf heißt klar: Nein. Unrealistische Stellenanzeigen schrecken potentielle Bewerber ab und sorgen für hausgemachten Fachkräftemangel. Doch das wird sich bald ändern. Wir steuern auf eine Zeit zu, in der gute Bewerber Mangelware sind. Man muss also anders auf potentielle neue Mitarbeiter zu gehen. Da werden die Firmen auch auf Kandidaten zugehen müssen, die in ihren Augen nur zweite oder auch dritte Wahl sind. Denn auch der zweit- oder drittbeste ist ein Gewinn für das Unternehmen.

Leider setzt sich diese Erkenntnis nur sehr langsam in den Köpfen der Entscheider durch. Firmen mit dieser veralteten Einstellung schaden sich auf Dauer damit.

Warum wird in Stellenanzeigen so übertrieben und undeutlich kommuniziert?

Es gibt mehrere Gründe: Einerseits schrecken Firmen Kandidaten bewusst ab, das kommt noch aus den Zeiten des Überflusses an Bewerbern. Andererseits leben wir in einer Ranking-Gesellschaft, bei der wir alle, wie in einer Castingshow den Besten wollen. Ob der „Beste“ dann wirklich auch seine Aufgaben gut erfüllt und mit seinen Kollegen gut auskommt, steht auf einem anderen Blatt.

Ein weiterer Faktor ist der Personaler. Er hat beim Formulieren der Anforderungen gern den Wunschkandidaten vor Augen. Häufig wird nicht eingehend genug mit der Fachabteilung über die benötigten Anforderungen gesprochen. Im ungünstigsten Fall bedeutet es, dass in der Firma keine Klarheit über die ausgeschriebene Stelle herrscht. Das ist im Ergebnis für alle Seiten verheerend.

Wie sieht eine aussagekräftige Stellenanzeige aus?

Eine Stellenanzeige ist gut, wenn bei den Bewerbern ein Bild von seinen zukünftigen Arbeitsplatz entsteht. Bewerber müssen nicht alle Anforderungen, die in der Anzeige aufgeführt sind, zu hundert Prozent erfüllen. Doch sie müssen eine Chance haben ihr Berufsprofil klar zu präsentieren. Das ist für die Unternehmen und die Bewerber von Vorteil.

Mein Appell an Firmen und Kandidaten: Mehr Mut zum Wesentlichen – weg mit den leeren Floskeln hin zu mehr ehrlichen Aussagen.











Montag, 6. Februar 2017

Gehaltsgespräch: Erfolgreiche Gehaltsverhandlung

Wie Sie Ihre Einkommensverhandlung optimal vorbereiten.

Gehaltsverhandlung Bild von https://pixabay.com/de/

Die Erinnerung an die Wirtschaftskrise 2008/2009 ist bei vielen Mitarbeitern und Führungskräften noch wach. Damals entwickelten sich Ängste vor Entlassung und sozialem Abstieg.

Das hatte Auswirkungen auf das Selbstbewusstsein der Mitarbeiter und Manager. Gehaltsforderungen verboten sich in der Folgezeit.

Doch times are changing. Mittlerweile hat sich die Wirtschaft wieder erholt. Sie wächst in Deutschland so stark, dass es in einige Branchen und Regionen schon zu Fachkräftemangel kommt. Ein einfaches Marktprinzip heißt: Sobald etwas rar ist, steigt der Preis.

Sie möchten für gute Leistungen gutes Geld zu bekommen. Dieser Wunsch ist Ihr gutes Recht und menschlich nachvollziehbar.

Wie können Sie diese Überlegungen strategisch in die Tat umsetzen?

Ein realistischer Zeitraum, um mehr Gehalt zu fordern, ist alle zwei Jahre. Vielen Mitarbeitern und Managern fällt es nicht leicht, in einer Einkommensverhandlung über den eigenen Wert zu sprechen. Damit das überhaupt geht, sollten Sie sich zuerst den eigenen Wert bewusst machen.

Denn die Gehaltsverhandlung fängt nicht erst an, wenn Sie Ihrem Chef gegenüber sitzen, sondern schon früher. Damit Sie Ihr Ziel erreichen können, ist eine gute Vorbereitung sinnvoll.

Stellen Sie Ihren Marktwert fest!

Ihren realen Wert könnten Sie testen, indem Sie einige Probebewerbungen an andere Firmen versenden.

Betreiben Sie aktives Selbstmarketing:

Ihr Gehalt hat viel mit Ihren Leistungen und der Präsentation dieser Leistungen nach außen zu tun. Am besten ist es, wenn Sie dazu praktische Beispiele aus dem Berufsalltag finden können. Es geht zuerst darum sich seinen eigenen Wert im Unternehmen bewusst zu machen, bevor man mehr Gehalt fordert.

Sie sollten sich folgende Fragen stellen und die Antworten schriftlich fixieren:
  • In welchen Bereichen sind Sie besonders engagiert? 
  • Wo leisten Sie mehr als erwartet wird?
  • In welchem Gebiet sind Sie für Ihr Unternehmens unentbehrlich?
  • Was bekommt Ihr Chef von Ihren Leistungen mit?
  • Hält er Sie für einen wertvollen Mitarbeiter? Warum?
Bereiten Sie die Gehaltsverhandlung richtig vor.

Informieren Sie sich über die üblichen Gehältern und Spannen von Gehaltserhöhungen in Ihrer Branche und Position. Sammeln Sie Fakten über die Situation des eigenen Unternehmens, welche Gewinne oder Verluste wurden verbucht, wie sehen die nahen Zukunftschancen aus?

Wechseln Sie die Perspektive: 

Bei Verhandlungen ist es immer gut sich in die Rolle des Gegenüber zu versetzten. So können Sie besser die Motive, Argumente und Schwachpunkte erkennen. Da können Sie dann bei Ihrer Gehaltsverhandlung ansetzen.

Stellen Sie sich diese Fragen und schreiben die Antworten auf:
  • Wären Sie als Chef bereit, Ihnen eine Gehaltserhöhung zuzugestehen? 
  • Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht?
  • Welche Leistung, die ein höheres Gehalt rechtfertigen würde, würden Sie als Vorgesetzter von Ihnen als Mitarbeiter erwarten?
Wählen Sie den richtigen Zeitpunkt für das Gehaltsgespräch:

Im Frühjahr ist ein guter Zeitpunkt, um mehr Gehalt einzufordern.  Außerdem sollten Sie sich überlegen, an welchen Tagen und zu welchen Zeiten der Chef am besten Zeit hat. Weiterhin sollten Sie das Eisen schmieden solange es heiß ist. Eine Gehaltsverhandlung ist aussichtsreich, wenn Sie gerade einen tollen Erfolg hatten oder eine gute Leistung vorzeigen können oder wenn sich das Unternehmen im Aufwind befindet und die Geschäfte gut laufen.

Einstimmung auf die Gehaltsverhandlung

Für eine erfolgreiche Verhandlung sind eine positive Einstellung und eine gute Stimmung von Vorteil. Denken Sie daran: Sie haben etwas zu bieten und dafür haben Sie auch einen angemessenen Gegenwert verdient.

Verhandlungstipps:
  1. Greifen Sie nie Ihren Vorgesetzten an, auch wenn Sie frustriert sind. Sie sollten Ihren Gehaltswunsch als eine Win-Win-Lösung präsentieren. 
  2. Sie sollten folgende Frage beantworten können: Wieso sollte mein Chef ein Interesse daran haben, mir ein höheres Gehalt zu zahlen? 
  3. Stellen Sie nur Gehaltsforderungen, die Ihr Chef auch erfüllen kann. Es nutzt nichts, wenn Sie sich auf eine bestimmte Summe versteifen, die Ihr Chef nicht zu zahlen bereit ist. 
  4. Überlegen Sie besser, was sonst noch an Vergünstigungen für Sie sinnvoll sind. Sie könnten ertragsabhängige Vergünstigungen vereinbaren, oder steuerfreie oder steuerermäßigte Zusatzleistungen, Sachleistungen, Direktversicherungen, Pensionszusagen, etc. 
  5. Weitere Verhandlungspunkte könnten bezahlte Weiterbildungsmaßnahmen, ein Dienstwagen, Essensgutscheine, Sprachurlaube, bezahlter Sonderurlaub oder ähnliches sein. 
  6. Beziehen Sie dabei Ihre tatsächlichen Leistungen, die Situation des Unternehmens und die Person Ihres Vorgesetzten in Ihre Verhandlung mit ein. 
  7. Präsentieren Sie Ihre Leistungen ruhig und sachlich. 
  8. Nennen Sie Fakten und Zahlen als Argumente. 
  9. Wenn Sie Ihren Gehaltswunsch mit Zahlen und Daten, die mit dem Erfolg des Unternehmens verbunden sind, untermauern können, ist das für Sie positiv.
Ihr Chef hat Ihre Gehaltserhöhung abgelehnt?

Es kann sein, dass Ihr Chef Ihre Gehaltserhöhung ablehnt. Sehen Sie das nicht als Scheitern, sondern als Chance, beim nächsten Gespräch erfolgreich zu sein. Ihr Verhalten entscheidet nun, wie es für Sie in der Firma weitergeht – und wann die gewünschte Gehaltserhöhung schließlich genehmigt wird. Ziegen Sie sich weiter engagiert und einsatzbereit und warten auf Ihre Chance. Denn eine abgelehnte Gehaltserhöhung ist nur für 11 % der befragten Angestellten der Auslöser, um sich nach einem neuen Job umzusehen,  ergaben Studien des spezialisierten Personaldienstleisters Robert Half.

Sie möchten Ihre Gehaltsverhandlung professionell vorbereiten? Dann können Sie sich an den Business Coach Jürgen Zech aus Köln wenden.

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Weiterführende Links zum Thema Gehalt, Gehaltsverhandlung, Einkommensverhandlung:

Gehaltsverhandlung: Die 10 größten Fehler
https://www.monster.at/karriereberatung/artikel/gehaltsverhandlung-die-10-groessten-fehler-64016

Gehaltsverhandlungen - Sieben goldene Regeln
http://www.spiegel.de/karriere/gehaltsverhandlung-sieben-tipps-fuer-mehr-einkommen-a-1011988.html

Erfolgreiche Gehaltsverhandlung
https://www.roberthalf.de/news-info-center/karriere-center/karriere-tipps/karriereentwicklung/erfolgreiche-gehaltsverhandlung

Die sieben Todsünden der Gehaltsverhandlung
http://www.stepstone.de/Karriere-Bewerbungstipps/gehalt/die-7-todsuenden-der-gehaltsverhandlung.cfm

Gehaltsverhandlung: Die 14 besten Tricks
http://karrierebibel.de/gehaltsverhandlung/

Gehaltsverhandlung von Chefseite
http://www.zeit.de/karriere/beruf/2011-06/chefsache-gehaltsverhandlung



Montag, 19. Dezember 2016

Perfekte Bewerbung: Fehler, Probleme, Tipps

Sie suchen nach den ultimativen Tipps für die perfekte Bewerbung?

© https://pixabay.com/de/bewerbung-anschreiben

Wahrscheinlich ist das jetzt schon die zigste Seite im Internet, die Sie konsultieren. Je mehr Sie lesen, umso verwirrter werden Sie.

Die Tipps für die perfekte Bewerbung im Internet sind oft recht banal: Keine Rechtschreibfehler machen, den Namen der Firma oder des Ansprechpartners richtig schreiben oder E-Mail-Adresse und Telefonnummer nicht vergessen.

"Das Anschreiben ist der individuellste Part der Bewerbung. Hier solltest du inhaltlich immer ganz genau an das Anforderungsprofil der Stellenanzeige eingehen," meint berufsstart.de

Einen weiteren Bewerbungstipp finden wir bei der Karrierebibel: "Falsch wäre, nur die Höhepunkte der Biografie zu wiederholen. Kondensieren Sie vielmehr Ihre Leistungen, Erfahrungen und Erfolge zu einem flammenden Plädoyer für sich selbst.... Soziale Kompetenzen stehen im Vordergrund."

Die Stellenvermittlungsplattform experteer.de gibt den Tipp: "Im Prinzip geht es darum, auf Ihre Leistungen aufmerksam zu machen und zu beschreiben, wie Sie diese erreicht haben. Beginnen Sie mit einem aktiven Verb und präsentieren Sie Ihre Erfolge mit einem numerischen Maß. Ziehen Sie einen Basiswert für den Vergleich hinzu. Beschreiben Sie im Detail, was Sie unternommen haben, um diese Verdienste zu erreichen."

Haben Ihnen diese Tipps und Ratschläge bis jetzt weiter geholfen?

Doch nun holen wir uns Hilfe von einem Fachmann, der es wissen muss. Die perfekte Bewerbung? Der Personalchef von Google Laszlo Bock weiß Rat. Er muss es wissen, denn google erhält jedes Jahr erhält mehr als zwei Millionen Bewerbungen.

In einem Gespräch mit der „New York Times“ lüftete Laszlo Bock das Geheimnis der perfekten Bewerbung. Er nannte dazu ein praktisches Beispiel für eine Bewerbung als Schreiber für der „New York Times“: „Während der Durchschnitt der anderen Journalisten bei sechs Artikeln liegt, wurden von mir 50 Artikel veröffentlicht, und zwar weil ich drei Jahre lang tiefe Einblicke in den folgenden Bereich ... geliefert habe.“

Meine vier praktischen Tipps für das perfekte Bewerbungsschreiben:

1. Schritt zum erfolgreichen Anschreiben:

Stellenanzeige genau lesen:

Welche Aufgaben sollen Sie erfüllen?
Welche formalen Voraussetzungen / Abschlüsse werden erwartet?

2. Schritt:

An Hand der eigenen Zeugnisse / Lebenslauf prüfen, ob und in welchem Umfang Sie die Aufgaben schon durchgeführt haben.
Prüfen, ob Sie alle formalen Kriterien erfüllen.

3. Schritt:

Meist lässt man sich von dem Wunsch nach beruflicher Veränderung leiten und nicht von dem Nutzen, den man einem neuen Arbeitgeber bringt. Deswegen Ehrlichkeit gegen sich selbst zeigen, wenn man die Kernaufgaben noch nie oder nur selten gemacht, ist es keine gute Idee sich darauf zu bewerben. Ihr Anschreiben kann dann nur sehr floskelhaft und wenig aussagekräftig werden.

4. Schritt:

Erinnern Sie sich vielleicht noch an den Deutschunterricht in der Schule?

Ein gutes Anschreiben benötigt eine klare Struktur. Es hat einen Anfang für die erste Aufmerksamkeit, einen Mittelteil mit den beruflichen Erfahrungen und einen Schluss mit den sozialen, kulturellen oder sonstigen Kompetenzen. Der vorletzte Satz vor dem Wunsch auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch kann auch noch einen Appell an den zukünftigen Arbeitgeber enthalten.

Da ein Personaler wenig Zeit hat, haben Sie nur wenige Augenblicke, in denen Sie seine Aufmerksamkeit gewinnen müssen. Wichtig: Ein guter aussagekräftiger Startsatz, damit der Personaler auch Lust hat weiter zu lesen.

Hier einige Beispiele für Anfangsätze: „Als Eventmanagerin für das Fünf-Sterne-Hotel XY habe ich in den letzten fünf Jahren Großveranstaltungen vom Ärztekongress bis zur Fürstenhochzeit organisiert." Oder: „Electronic Commerce, Informationsmanagement und Logistik sind die Schwerpunkte meines Studiums der BWL, das ich im vergangenen Monat mit der Note 1,3 abgeschlossen habe." Oder: „Sie brauchen einen stressresistenten Helpdesk-Mitarbeiter? Mich kann kein Anruf mehr aus der Fassung bringen. Alle Katastrophen des Informatikeralltags habe ich bereits erlebt. Deswegen kann Ihnen auch die kniffligsten IT-Probleme lösen."

Nun in einfachen Sätzen im Anschreiben auf die einzelnen Aufgaben eingehen. Sie beschreiben dem zukünftigen Arbeitgeber, wie und in welchem Umfang Sie schon diese Aufgaben bei einem anderen Arbeitgeber erledigt haben.

Dabei ist es sinnvoll sich auf Zahlen, Daten und Fakten zu beschränken. Oft wird die Firma gelobt, das ist jedoch Zeitverschwendung. Denn entweder ist der Personaler von seinem Unternehmen überzeugt, dann ist es nicht nötig oder es ist eher eine Zwangsehe, dann amüsierter er sich bestenfalls. Meiner Meinung nach hilft Ihnen die Anpreisung des Unternehmens nicht weiter, sondern schadet Ihnen eher.

Deutlich nützlicher ist es, in der Bewerbung von eigenen Erfolgen zu berichten:

"Die Verkaufskosten konnten von mir innerhalb der letzten 3 Jahre um 15 % gesenkt werden." Oder: "Trotz Kostensteigerungen (Treibstoffe/Löhne) konnten die Betriebskosten von mir in zwei Jahren um über 10 % reduziert werden." Oder: "Bei der Studie zur Zufriedenheit der Mitarbeiter durch eine renommierte Agentur schnitt der Vertrieb mit deutlichem Abstand vor allen anderen Bereichen ab." Oder: "Auszeichnung für innovatives Management im Projekt ABC erhalten."

Und denken Sie immer daran: Lange ist der Weg durch Lehren, kurz und wirksam durch Beispiele. In diesen Sinne: Viel Erfolg bei Ihrer Bewerbung!

Sie kommen alleine mit Ihrer Bewerbung nicht klar? Schauen Sie mal unter diesem Link www.bewerbung-training.de.




Montag, 7. November 2016

Vom Mitarbeiter zur Führungskraft

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 Sie sind jetzt Chef: Sie haben eine neue Rolle übernommen und das hat Folgen!

Ihr Verantwortungsbereich hat sich nun geändert, sie sind jetzt nicht mehr einer unter vielen und können sich vor der Verantwortung verstecken. Sie sollten jetzt Einiges überdenken: Ihr Auftreten und Ihr Verhalten wird jetzt anders bewertet. Sie stehen mehr unter Beobachtung durch die Mitarbeiter und durch Ihre eigenen Vorgesetzten.

Ein weiterer Aspekt: Sie gehören nicht mehr zu einer Gruppe von Kollegen. Ihre ehemaligen Arbeitskollegen sind jetzt Ihre Mitarbeiter. Sie können nun nicht mehr gemeinsam über den Chef lästern, denn jetzt sind Sie der Chef. Daraus ergibt sich eine Distanz zu Ihren früheren Kollegen. Das ist anfangs nicht ganz einfach.

Wie gehen Sie mit Ihrer neuen Rolle als Chef um?

Oft wird man zur Führungskraft gemacht, weil man fachlich gute und zuverlässige Leistung erbringt und nicht weil man Mitarbeiter führen kann. Wichtig: Sie müssen die Führungsrolle und Verantwortung annehmen wollen – nicht nur die Position und den Titel.

Zu Beginn Ihrer neuen Rolle als Führungskraft sollten Sie in alle Richtungen kommunizieren:
  •     mit Ihrem Vorgesetzten
  •     mit Ihren Mitarbeitern
  •     mit sich selbst.
Nur so können Sie sich Klarheit darüber verschaffen, welche Erwartungen und Anforderungen konkret an Sie gestellt werden.

Sie sollten sich als neue Führungskraft folgende Fragen stellen:
  • Wie erreichen Sie mit Ihren Mitarbeitern die vorgegebenen Ziele?
  • Wie erarbeiten Sie sich den Respekt Ihrer Mitarbeiter?
  • Wie finden Sie in Ihrer neuen Rolle als Chef eine Balance zwischen Nähe und Distanz?
  • In welchen Situationen verhalten Sie sich empathisch und wann setzen Sie sich durch? 
  • Wie führen Sie ältere und erfahrene Mitarbeiter?
  • Welche Aufgaben einer Führungskraft übernehmen Sie mit welchem Ziel?
  • Welche Schwächen in der Organisation wollen Sie nun als Führungskraft beheben?
Als Führungskraft werden Sie nicht mehr länger nur nach Ihrer eigenen Fachtätigkeit beurteilt, sondern nach der Gesamtleitung Ihres Teams. Dazu ist es wichtig richtig delegieren zu lernen. Aufpassen sollten Sie, dass Sie vorbehaltlos und zeitnah über die wichtigen Sachverhalte informiert werden. Haben Sie keine Angst Entscheidungen zu treffen. Machen Sie klare Ansagen. Bringen Sie auch die kritischen Themen auf den Tisch.

Auf jeden Fall ist in der neuen Position Fingerspitzengefühl gefordert: Nicht autoritär aber auch nicht anbiedernd.

Seminartipp: Vom Kollegen zum Vorgesetzten: https://www.haufe-akademie.de/87.56
Praxistipp: http://www.business-netz.com/Karriereentwicklung/Ploetzlich-Fuehrungskraft-Wechsel-erfolgreich-bewaeltigen





Mittwoch, 1. Juni 2016

Kündigung in der Probezeit: Was nun?

Bewerbungstipps nach Kündigung in der Probezeit

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Endlich hat man den ersehnten Karrieresprung gemacht und fängt eine neue Stelle bei einer neuen Firma an. Eine Zeit der Herausforderungen aber auch ein Phase der Unsicherheit beginnt.

Ob Sie als Mitarbeiter oder Führungskraft und das Unternehmen zueinander passen, muss sich erst herausstellen. Es gibt zu viele ungeschriebene Regeln, neue Aufgaben, Kollegen und Fallstricke kennen zu lernen sowie firmenpolitische Strategien zu beobachten, zu denen man sich positionieren muss.

Vorschaltung einer Probezeit

Deswegen wird bei Abschluss des Arbeitsvertrages auf die Vorschaltung einer Probezeit geeinigt haben. In ihr geht es nicht nur um Fachliches, sondern auch um das soziale Verhalten. Der Gesetzgeber schreibt vor, dass die Probezeit nicht längster als sechs Monate dauern darf.

Innerhalb dieses Zeitrahmens kann mit einer Frist von zwei Wochen ordentlich gekündigt werden. Den Grund der Kündigung muss der Arbeitgeber nicht nennen. Er kann noch am letzten Tag der Probezeit die Kündigung aussprechen. Aber auch als Mitarbeiter kann man unter Einhaltung der Frist, sein Arbeitverhältnis kündigen.

Was aber, wenn die Zusammenarbeit im Unternehmen nicht klappt?

Irgendwie ist die Stimmung Ihnen gegenüber seit einiger Zeit komisch. Sie fühlen sich isoliert und haben den Kontakt zu den Vorgesetzten verloren, Sie werden nicht zu Meetings eingeladen oder sitzen alleine in der Kantine? Das sind keine guten Anzeichen.

Nun gibt es einen Termin in der Personalabteilung ohne dass man Ihnen den Grund nennt. Dann folgende Worte: "Wir müssen uns leider von Ihnen trennen." Man überreicht Ihnen das Kündigungsschreiben, bittet Sie Ihren Arbeitsplatz zu räumen und stellt Sie frei.

Kündigung und nun?

Es ist vor allem wichtig, möglichst die Ruhe zu bewahren. Das ist einfacher gesagt, als getan. Wer in der Probezeit seine Arbeit verliert, leidet besonders. Zuerst ist man geschockt und kann es nicht glauben. Doch das Kündigungsschreiben ist echt. Die Kündigung in der Probezeit ist ausgesprochen. Jetzt heißt es, die Wunden lecken und zu Hause erstmal seinen Gefühlen wie Wut, Trauer, Erschrecken einen Ausdruck zu verleihen.

Tipp: Analyse der Probezeit

Der nächste Schritt ist die ehrliche Analyse. Gehen Sie die Probezeit noch einmal Schritt für Schritt gedanklich durch. In der Statistik stehen an erster Stelle der Kündigungsgründe unterschiedliche Vorstellungen über die Zusammenarbeit. Darauf folgen eine unzureichende Einbindung in das Team oder zu geringe Fachkenntnisse.

Jetzt beantworten Sie sich diese Fragen:

- Welchen Anteil an der Kündigung haben Sie selbst?
- Welche Konsequenzen ziehen Sie aus der Kündigung?
- Was machen Sie, damit es in der neuen Firma besser läuft?

Die Antworten verschaffen Ihnen die Option, bei der nächsten Arbeitsstelle anders zu handeln. Das ist Ihre Chance, die Fehler nicht zu wiederholen. Manchmal passt es aber einfach auch nicht. Dann ist es gut, wenn der Schnitt schnell kommt, statt das Leiden zu verlängern. Denn das Leben besteht nicht nur aus einer Kette von Erfolgen. Das Scheitern und der Umgang damit gehört auch dazu. Oft kommt man aus dieser Krise gestärkt heraus, auch wenn es zu Beginn nicht so aussieht.

Was bedeutet das für die Zukunft?

Das heißt: Die neue Arbeitsstelle und Position besser auswählen, sich stärker am eigenen Profil und nicht nur an der Position oder dem Gehalt orientieren. Es bedeutet aber auch mehr auf die Struktur der Stelle, die Wertigkeit der Aufgaben, die Innenpolitik im Unternehmen und auf die Kollegen sowie Vorgesetzten zu achten.

Tipp für die neue Probezeit: Suchen Sie sich einen passenden Coach, mit dem Sie über die Situation am Arbeitsplatz in der Probezeit sprechen können, der Ihnen eine neutrale Außensicht der neuen Arbeitsstelle vermittelt und Sie stärkt.

Montag, 30. Mai 2016

Karriere: Erfolgstipp - bleiben Sie sich treu!

"Eigentlich bin ich ganz anders, ich komm nur viel zu selten dazu."

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Sei einfach du selbst! Den Spruch hört man öfter in amerikanischen Filmen. Bleib dir treu, würde man in Deutschland sagen. Kinder sind sich selbst treu. Sie denken nicht darüber nach, welche Folgen ihr Verhalten hat. Ihre Gedanken drehen sich nicht darum, was andere über ihr Benehmen denken.

Sich selbst treu bleiben?

Für Erwachsene ist es nicht ganz einfach, sich selbst treu zu bleiben. Erwachsene lernen innerhalb der Gesellschaft und deren Normen und Regeln, zu funktionieren. Dieser Anpassungsprozess verändert ihr Verhalten. Sie geben sich anders, als sie eigentlich sind.

Es entsteht ein Zwiespalt zwischen erwünschtem und sanktioniertem Verhalten. Einerseits wollen wir uns nicht verbiegen lassen. Wir wollen glaubwürdig und echt sein und keine faulen Kompromisse machen! Doch andererseits fühlen wir uns im Berufalltag oft gezwungen faule Kompromisse einzugehen. Wir möchten den Chef nicht verärgern oder den Auftrag an Land ziehen möchten oder den aufgebrachten Kunden besänftigen. Das Streben nach Respekt und sozialer Anerkennung hindert uns oft daran, unser echtes Wesen zu zeigen.

Wer sich verstellt, wird nicht glücklich – manchmal sogar krank.

Aber wer sich dauerhaft verstellt, wird damit nicht glücklich. Denn wenn wir uns verstellen, nur um anderen zu gefallen und uns dauernd zurücknehmen, dann kann das einen hohen Druck aufbauen. Im schlimmsten Fall entwickeln sich körperliche oder psychische Erkrankungen.

Gibt es einen Ausweg?

Das Schlagwort Authentizität zeigt uns die Richtung. Wikipedia schreibt dazu: "Angewendet auf Personen bedeutet Authentizität, dass das Handeln einer Person nicht durch äußere Einflüsse bestimmt wird, sondern in der Person selbst begründet liegt."

Authentizität bedeutet auch sich nicht abzulehnen. Es heißt nicht zu versuchen, den anderen Menschen ein Selbstbild von sich zu verkaufen, das einfach nicht stimmt. Ein Mensch, der sich treu bleibt, kennt seine Stärken und Schwächen ebenso wie seine Gefühle und Motive für sein Verhalten.

Selbstreflexion:

Erst durch Selbstreflexion sind wir in der Lage, unser Handeln bewusst zu machen und willentlich zu beeinflussen. Authentisch zu sein, das erreicht man jedoch nicht über Nacht, es ist vielmehr ein Prozess. Wer sein Leben und seine Ziele nach seinen inneren Werten ausrichtet, also authentischer lebt, wird glücklicher werden. Der Einfluss innerer Werte auf die Erreichung unserer Ziele ist groß. Denn die Einhaltung unserer Werte ist für unser Unterbewusstsein wichtiger als die Erreichung eines den Werten entgegengesetzten Ziels.

Was können Sie tun, um authentischer zu werden?

  • Suchen Sie sich Menschen, denen es so ergeht.
  • Suchen Sie sich Personen, die die Probleme verstehen und mit denen Sie offen reden können.
  • Beobachten Sie sich selbst. Schauen Sie in den verschiedensten Situationen, wie Sie sich verhalten und schreiben Sie es auf.
  • Achten Sie auch auf die eigenen Bedürfnisse nach Ruhe und Nähe.
  • Bringen Sie Ihren Mitmenschen Respekt und Anerkennung entgegen.
  • Werden Sie stolz auf sich selbst, wenn Sie in schwierigen Situationen zu sich selbst zu stehen.
  • Haben Sie den Mut, Ihr eigenes Leben zu leben – und lassen Sie sich nicht von den Erwartungen anderer leiten.
  • Lernen Sie Ihre Gefühle ausdrücken.
  • Finden Sie einen vernünftigen Ausgleich zwischen Arbeiten und Privatleben.
  • Bleiben Sie mit Freunden in Kontakt.
  • Seien Sie mit weniger zufrieden.
 

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Karriere: Mehr Zufriedenheit im Job

Was uns im Beruf glücklich oder auch unglücklich macht.
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Etwa ein Fünftel der Arbeitnehmer sind unzufrieden mit ihrem Arbeitgeber und denken gerade zu Beginn des Jahres über einen Jobwechsel nach.

Mitarbeiter, die sich als zufrieden bezeichnen, sind offener für positive Einflüsse, nehmen leichter Kontakt auf und blicken optimistischer in ihre Zukunft.

Ihr Beruf entscheidet also mit über das Lebensglück. Wissenschaftler erforschen, woran das liegt. Nimmt man diese ernst, ist für die heutigen Industriegesellschaften eines klar: Nicht Arbeiten macht unzufrieden, sondern die Art der Arbeit und das jeweilige Umfeld. Deshalb ist es wichtig, zu erfahren, wie sich der Job im Laufe des Arbeitstages gestaltet. Denn die Arbeit besteht aus ganz unterschiedlichen Momenten, also aus Tätigkeiten, die Spaß machen und solchen, die einfach getan werden müssen.

Doch wodurch entsteht Zufriedenheit?
In der Regel liegt die persönliche Zufriedenheit nicht nur im Beruf selbst, sondern auch darin, welche Wertschätzung Ihnen als Mitarbeiter und Ihren Leistungen vom Chef und den Kollegen entgegengebracht wird und welchen Wert Sie sich selbst bei messen. Das bedeutet: Fühlen Sie sich als geachtetes Mitglied im Team, zu für Sie annehmbaren Bedingungen und Konditionen, oder sehen Sie sich nur als befristeten Wegwerfartikel, der um jeden Cent kämpfen muss und auch sonst immer das schwächste Glied in der Kette ist?

Wichtig: Ihre innere Einstellung zu der Arbeit

Bleiben Sie sich treu, statt zu leben, wie andere es erwarten. Glück und Zufriedenheit erleben Sie in Momenten, in denen sich die Aufmerksamkeit auf etwas für Sie Interessantes im Job richtet. Um diese Augenblicke zu erleben, brauchen Sie nicht nur den richtigen Beruf, oder den geeigneten Arbeitgeber, sondern auch die richtige innere Einstellung.

Warum können manche Mitarbeiter trotz gleicher Belastung frohgemut selbst belastenden Arbeiten durchführen und andere nicht? Was unterscheidet diese von den anderen? Es ist der subjektive Blick auf die Situation und die eigene Position dazu. Auch benötigen Sie die nötige Balance zwischen Arbeit und Freizeit. Denn: Sie sollten ausgeglichen leben. Das bedeutet auch langsamer leben, nicht jedem Trend hinterher rennen und die kleinen Momente zu genießen. Unzufrieden: Sie überlegen den Arbeitsplatz zu wechseln?

Warum wollen Sie den Job wechseln?

Haben Sie diese Fragen für sich klar beantwortet, bewahrt Sie das vor einer Kurzschlussreaktion, die Sie im Nachhinein bereuen könnten. Denn eine überstürzte Kündigung ist häufig die falsche Entscheidung. Anstatt sofort das Weite zu suchen, kann eine genaue Analyse der beruflichen Situation Klarheit verschaffen. Sie können herausfinden, was Sie stört und mit welchen  Strategien Sie eine Verbesserung Ihrer persönlichen Lage erreichen können.

Analyse der beruflichen Situation

Der Chef

Was für ein Mensch ist Ihr Chef? Arbeite Sie gerne für ihn? Erkennt er Ihre Leistung an?

Die Kollegen

Wie ist mit der Kommunikation im Team? Wie klappen die Arbeitsabläufe? Was denken Sie über die Kollegen? Was denken die Kollegen über Sie?

Die Aufgaben

Sind Sie überfordert oder eher unterfordert?  Können Sie sich mit den Tätigkeiten identifizieren? Erzählen Sie anderen gerne von der Arbeit?

Nun stellt sich die Frage:  Bleiben oder Gehen?

Stellen Sie eine Kosten-Nutzen-Rechnung auf: Was geben Sie auf, was riskieren Sie - und was können Sie gewinnen? Außerdem sollten Sie Ihre finanziellen Reserven prüfen: Können Sie sich Einbußen leisten, kommt ein eventueller Umzug infrage? Ein Wechsel sollte auf jeden Fall für den zukünftigen Arbeitgeber nachvollziehbar sein.

Montag, 14. Dezember 2015

Bewerbung Absolventen: 3 TOP-Tipps fürs Anschreiben

Wie sich Absolventen im Anschreiben perfekt vermarkten.
Anschreiben Bild von https://pixabay.com/de/


Absolventen haben es derzeit nicht leicht auf dem Arbeitsmarkt. Ein gutes Studium, die richtigen Praktika, Auslandserfahrung und trotzdem immer noch arbeitssuchend.

Dies führt nach einiger Suchzeit zu hoher Nervosität der Absolventen.

Wer derzeit mit dem Studium fertig wird, muss sich auf eine längere Jobsuche gefasst machen. Ungefähr 70 bis 80 Bewerbungen schreiben Absolventen im der Durchschnitt.

Selbst bei guten Absolventen kann es vorkommen, dass sie bis zu einem Jahr nach einem Job suchen. Verschärft wird die Situation dadurch, dass viele Berufseinsteiger mittlerweile mit befristeten Verträgen starten und nach kurzer Zeit von 1 -2 Jahren wieder auf dem Arbeitsmarkt sind.

Zitat eines Betroffenen:

Ich bin BWL-Masterabsolvent und bewerbe mich nun mittlerweile seit 4 Monaten vergeblich um eine Anstellung. Ich bin gerade echt am verzweifeln und bekomme langsam aber sicher Angst, dass es irgendwie nicht mehr klappt. Mal ganz davon abgesehen, dass die aktuelle Situation (kein Job, kein Geld, unsichere Perspektive) absolut nicht lustig ist (klar beiße ich mich durch und kämpfe? es wird einem natürlich nichts geschenkt, aber es ist mit der Zeit leider schon ernüchternd und demotivierend).

Ich habe einen guten Master- und Bachelor-Abschluss, während des Studiums drei umfangreiche und anspruchsvolle Praktika bei namhaften Dax-Unternehmen absolviert und habe zudem meine Masterarbeit bei einem ebenfalls sehr beliebten und bekannten Dax-Unternehmen geschrieben. Trotzdem habe ich bis jetzt noch keine Anstellung gefunden.
(Quelle: http://www.wiwi-treff.de/home/lounge/read.php?ukatid=14&f=28&i=246875&t=246875&collapse=1 )

Absolventen, die bereits länger erfolglos auf Stellensuche sind, sollten sich Gedanken über Ihre Vermarktungsstrategie machen. Sie sollten ihre Bewerbungsunterlagen optimieren. Am Besten beginnen Sie mit dem Anschreiben.

So erstellen Sie als Absolvent erfolgreiche Anschreiben:

1. Wecken Sie mit dem Einstiegssatz Interesse:

Sehr geehrter Herr Henkes,

nutzen Sie meine Doppelqualifikation als ausgebildeter Bankkaufmann und Diplom-Volkswirt mit erster praktischer Berufserfahrung für den Erfolg Ihres Unternehmens.

oder

Sehr geehrte Frau Schulzer,

diplomierte Volkswirtin mit Spezialisierung in dem Themenfeld „Wirtschaftsprobleme in Entwicklungsländern“, mit Wissen im Bereich der Mikrofinanzierung möchte engagiert in Ihrem Projekt mitarbeiten.

2. Werden Sie konkret:

Bereits während meines Studiums der Internationalen Betriebswirtschaftslehre spezialisierte ich mich auf den Bereich Personalmanagement. Neben den im Schwerpunkt Personal erlangten Kenntnissen und Fähigkeiten habe ich meine Abschlussarbeiten zu den personalpolitischen Themen „Retention Management“ und „Work Life Balance“ verfasst. Darin habe ich u. a. immaterielle Motivationsanreize analysiert, die sich für eine erfolgreiche Mitarbeiterbindung als besonders effizient erwiesen haben.

oder

Erste Praxiserfahrung konnte ich während meiner Ausbildung zum Mediengestalter – Digital und Print sammeln. Zu meinen Aufgaben gehörten die digitale Bildbearbeitung, die Anwendung von HMTL, die tägliche Pflege diverser Websites mit Typo3 sowie die projektbasierte Datenverwaltung.

oder

Bereits während meines Studiums zum Betriebswirt mit den Schwerpunkten Marketing und International Management habe ich als Werkstudent erste Erfahrungen im Verkauf vorzugsweise im Bereich elektronischer Produkte, im Aufbau und der Pflege von Kundenbeziehungen, im Rackjobbing und in der Produktberatung sammeln können.

3. Gehen Sie auf Besonderheiten ein:

Bei internationalen Kunden ist die soziale und kulturelle Identität dieser Menschen ein wichtiger Faktor, um ins Geschäft zu kommen. Aus Ihrem Internetauftritt entnehme ich, dass Russland und die GUS-Länder  zu Ihren Zielmärkten zählen. Mein erstes Studium als Kulturwissenschaftlerin habe ich an der Staatlichen Universität in Russland absolviert. Deswegen sind mir die russische Kultur, Mentalität, Sprache und Schrift sehr vertraut.

oder

Ein weiterer Punkt sind meine sozialen Kompetenzen: Ich spiele in einem Basketballverein bei Turnieren mit (Mannschaftssport), gebe Nachhilfe und habe im Januar 20xx ein Sozialpraktikum an der Grundschule Musterort absolviert.

oder

Von Vorteil für die ausgeschriebene Stelle: Zum einen bringe ich durch meinen kulturellen Hindergrund als Italiener ein besonderes Verständnis der italienischen Mentalität, italienischen Produkte und italienischen Sprache mit, andererseits verfüge ich durch mein Studium als Betriebswirt über die nötigen fachlichen Vorraussetzungen und Kenntnisse des deutschen Marktes.

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Bewerbung: Anders erfolgreich bewerben!

Sich von den Mitkonkurrenten positiv unterscheiden.
© Stephanie  Hofschlaeger / PIXELIO
Das Bild stammt von www.pixelio.de.

Mein Eindruck: Wir leben in einer getakteten, normierten Massengesellschaft.

Geprägt werden wir durch Massengeschmack, überschüttet mit Massenkonsum und überfordert mit Massenbewerbungen wie 600 Bewerbungen auf eine neue Sachbearbeiterstelle bei einem Kölner Verlag.

Individualität? Nicht gefragt. Anpassung: Sehr gewünscht! Unterscheidbarkeit: Nicht gegeben!

Be-Werbung für sich bedeutet: Sich unterscheiden, positiv auffallen!

Wie geht das? Das funktioniert nur, wenn Sie als Bewerber bereit sind, sich aus der Anpassungsfalle zu lösen, also Ecken und Kanten zeigen. Natürlich können Sie damit anecken oder auch polarisieren. Aber ich glaube Sie unterscheiden sich dadurch von der großen Masse der "Lauen". Entweder gewinnen Sie "Fans" oder Sie fallen durch. Verlieren können Sie nicht, Sie gewinnen nur Erfahrungen für den nächsten Versuch.
Ziel:
Aus den Fehlern lernen und seine Be-Werbungsstrategie auf die Zielgruppe hin optimieren.

Mal Anders bewerben

Management Summary statt Anschreiben. Die klassische Management Summary dient in Projekten häufig als Entscheidungsvorlage z. B. für eine Auftragsvergabe. Sieht man sich als Bewerber als ein Anbieter von spezifischem Know-how, dann ist die Stellenanzeige mit einer Ausschreibung vergleichbar. Man bewirbt sich darum Aufträge oder Aufgaben durchführen zu dürfen.

Für die Summary empfehle ich für den Aufbau,  sich folgende Fragen zu stellen:

- Was für eine Art von Kunde ist es?

Sie müssen herausfinden in welchem Umfeld / Branche der Auftraggeber tätig ist und mit welchen Rahmenbedingungen er zu kämpfen hat.

- Welche Aufgaben möchte der Kunde vergeben?

Schauen Sie genau hin, welche Aufgaben zu vergeben sind und welche Wertigkeiten diese Aufgaben für den Kunden haben.

- Worum geht es dem Kunden?

Der Adressat des Management Summary soll im ersten Satz erfahren, für welchen Aufgabenbereich Sie welche Lösung anbieten können.

- Worauf legt der Kunde besonderen Wert?

Lesen Sie zwischen den Zeilen. Was ist das Kernziel des Kunden, das er mit der Vergabe des Auftragspaketes erreichen möchte?

Schauen wir uns das Ganze mal an einem praktischen Beispiel einer Stellenanzeige an:

Die XY-Gruppe ist weltweit der kompetente Partner der Automobilindustrie. Durch innovative Produktentwicklung, den Einsatz moderner Technologien und das Mitwirken von derzeit  rund 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steht der Name XY für Qualität und Zuverlässigkeit. Mit leistungsfähigen verketteten Anlagen werden komplexe Karosserieteile für die Automobilindustrie gefertigt.

Key-Account-Manager Vertrieb (w/m) Studium: Maschinenbau / Produktionstechnik /

Ihre Aufgaben:

•    selbstständige Akquirierung und Begleitung von Vertragsverhandlungen
•    Erstellung und Bearbeitung von Angeboten
•    Beratung und Betreuung verschiedener Bestandskunden sowie Neukundenakquise
•    Bearbeitung von Kundenanfragen und -aufträgen
•    Vorstellung von Konzepten als Entwicklungspartner beim Kunden
•    Pflege von Kundenkontakten
•    eigenständiger Aufbau eines neuen Portfolios

Wie gehen Sie Ihrer Management Summary vor?

Sehr geehrter Herr B, sehr geehrte Frau A,

XY-Firma ist ein kompetenter Partner der Automobilindustrie und fertigt komplexe Karosserieteile.
Dipl. Ingenieur Müller hat 8 Berufsjahre für einen Zulieferer der Automobilindustrie Elemente aus Metall konstruiert.

XY-Firma sucht einen Key-Account-Manager Vertrieb mit Studium Maschinenbau.
Dipl. Ingenieur Müller hat für ABVC GmbH 5 Jahre als Key-Account-Manager gearbeitet. Er hat sein Studium Maschinenbau an der Universität Kaiserslautern mit der Note 2,2 abgeschlossen.

XY-Firma möchte einen Manager, der Kunden selbstständig akquiriert und Vertragsverhandlungen führt.
Dipl. Ingenieur Müller hat für die ABVC GmbH in 5 Berufsjahren den Kundenstamm um
40 % erweitert und für das Unternehmen günstige Vertragskonditionen ausgehandelt.

XY-Firma möchte die Erstellung und Bearbeitung von Angeboten als Aufgabe vergeben.
Dipl. Ingenieur Müller hat als Key Account Manager insgesamt XY Angebote bearbeitet und erstellt.

XY-Firma sucht einen Berater für Beratung und Betreuung verschiedener Bestandskunden.
Dipl. Ingenieur Müller hat kompetent XY Bestandskunden wie z. B. A, B,C,D,E betreut.

XY-Firma möchte Kundenanfragen und -aufträgen bearbeiten lassen.
Aktuell ist Dipl. Ingenieur Müller im technischen Support und der Kundenberatung beschäftigt. Er bearbeitet technische Kundenanfragen und prüft bei Bedarf die Anfragen auf Realisierbarkeit.

XY-Firma möchte Konzepte als Entwicklungspartner beim Kunden vorstellen lassen.
In bestimmten Fällen bietet Dipl. Ingenieur Müller den Kunden Sonderlösungen an.
Er entwickelt technische Produkte weiter. Entwicklungen von Ihm sind z. B. Kegelabdichtungen für Heißluftturbinen...

XY-Firma möchte eine gute Pflege von Kundenkontakten und den Aufbau eines neuen Portfolios gewährleisten.
Seit 4 Jahren ist Dipl. Ingenieur Müller für die Pflege von Kundenkontakten für Kunden aus den Bereichen Automotive, Kernkraftwerke und Anlagenbauindustrie verantwortlich.
Er hat das Kundenportfolio von NNC Enterprise aus kleinen Anfängen heraus neu aufgebaut.

Die Erfahrungen in der Kalkulation von Kosten, Erstellung von Angeboten bis hin zur Betreuung der Kunden im Rahmen von Projektarbeit runden das Profil von Dipl. Ingenieur Müller ab.

Über einen persönlichen Kontakt zu weiteren Verhandlungen freue ich mich.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Müller
(Dipl. Ing. Maschinenbau)

Mal anders bewerben - ein Versuch ist es wert, besonders wenn Sie als älterer Bewerber keine Chance erhalten sich persönlich vorzustellen.

Dienstag, 8. Dezember 2015

Bewerbung 50plus: Vorteile älterer Mitarbeiter

Argumente für Mitarbeiter und Experten ab 50 Jahren!

Ganz jung ist Deutschland schon jetzt nicht mehr. Der demografische Wandel ist ein Fakt. Eine Flut älterer Mitarbeiter, Konsumenten rollt auf Wirtschaft und Gesellschaft zu.

Wer heute 65 Jahre ist, der hat im Schnitt noch 22 Jahre vor sich. Den größeren Teil der Zeit übrigens bei guter Gesundheit.

Ältere Arbeitnehmer, die Wissen und Erfahrung angesammelt haben, sind ein unschätzbarer Schatz für die Unternehmen. Aber wie kann sich ein Unternehmen das Wissen der Älteren sichern und an die Jüngeren weitergeben? Nach Jahren der Frühverrentung fangen einige Firmen an, sich wieder auf die Kompetenz ihrer älteren Beschäftigten zu besinnen. Sie organisieren den Wissenstransfer in Tandems zwischen Jung und Alt.

Schlaglichter aus dem Internet:
"Ältere sind Könner. Sie beherrschen ihr Handwerk, kennen die Abläufe; jeden Griff haben sie tausendmal geübt.“

„Sie gehen frisch an die Arbeit, suchen Herausforderung, sind neugierig und hungrig auf Erfolg.“

"IT-Abteilungen haben erkannt, dass sie die Erfahrungen der Älteren nicht verfallen lassen sollte."

"Heute sind oft die älteren Mitarbeiter loyaler als jüngere"

"Ältere Arbeitnehmer haben eine höhere Arbeitsmoral und mehr Bewusstsein für Qualität."

"Die Vorurteile gegenüber Älteren sind weniger in den Fachbereichen zu finden, dafür aber häufiger bei den Personalverantwortlichen."

"Ältere sind auch von Kundenseite gefragt."

"Wenn ein IT-Berater von Montag bis Freitag beim Kunden ist, dann muss er selbstständig agieren. Das kann er nur mit einem großen Erfahrungswissen und einem souveränen Standing. Das bringen die Älteren mit und das wird von Kunden sehr gut aufgenommen."

"Das Spezialistenwissen kommt beim Kunden gut an. Gerade im Beratungsumfeld wird gerne auf Erfahrung gesetzt."

"Meine Mitarbeiter übernehmen viel Verantwortung. Das können vor allem diejenigen mit langjähriger Berufserfahrung sehr gut."

"Es war uns wichtig, Mitarbeiter zu finden, die Erfahrung im Umgang mit Menschen haben und damit eine hohe soziale Kompetenz mitbringen. Das findet man in der Generation 50plus besonders häufig."

"Mitarbeiter ab 50 Jahren verfügen über Erfahrung, langjährig gepflegte Netzwerke, Disziplin und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen - Eigenschaften, die den jüngeren Arbeitnehmern zumeist noch fehlen."


Auch die Forschung spricht für den Einsatz von älteren Beschäftigten:

Eine Studie aus der Schweiz ergab folgendes: Die befragten Personalfachleute gaben an, dass sie bei Bewerbern 50plus vor allem die Lebenserfahrung, die erworbenen Branchen-, Fach- und Spezialkenntnisse sowie eine stete und gezielte Weiterbildung schätzen.

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat eine Untersuchung über Ältere Beschäftigte durchgeführt. Ergebnis: Zu den herausragenden Eigenschaften gehörten hohe soziale Kompetenz, Souveränität, Loyalität, Disziplin, Zuverlässigkeit und Diskretion. Ältere sind danach weniger stressanfällig, verfügen über eine fundierte Erfahrung und zeichneten sich durch eine weit reichende Krisenbeständigkeit aus.

Das Fraunhofer für Arbeitswirtschaft und Organisation-Institut (IAO) stellt klar, dass Kreativität, Einstellung, Engagement, Lernbereitschaft und -fähigkeit keine Altersgrenze kennen - und auch Leistungsvermögen nicht wirklich.

Altersgemischte Teams sind besser: 

Eine Studie durchgeführt in 111 Finanzämtern kam zu dem Ergebnis, dass Gruppen, die sich aus alten und jungen Beamten zusammensetzten, waren im Durchschnitt schneller bei der Bearbeitung von komplizierten Steuererklärungen waren, als wenn nur Alte oder nur Junge an den Papieren arbeiteten.

Trotz dieser positiven Ansätze von Unternehmensseite und Forschung steht die aktuelle Personalpolitik immer noch im Widerspruch zu den Herausforderungen des demographischen Wandels. Die Personalauswahl zielt eher auf die Ausgrenzung der älteren Mitarbeiter ab statt auf ihre Integration. Unternehmen sollten jetzt umdenken bevor es zu spät ist! 



Montag, 7. Dezember 2015

Bewerbung 50plus: Jobidee Interim-Manager

Jobs für ältere Experten auf Zeit
© Rainer Sturm / PIXELIO
Das Bild stammt von www.pixelio.de

Durch den vermehrt auftretenden Mangel an qualifizierten Fachkräften, werden verstärkt Manager für Übergangszeiten als Puffer eingesetzt, bis für die Stellen geeignete Kräfte gefunden sind.  

Diese Manager nennt man Interim-Manager.

Sie werden in Firmen eingesetzt, wenn die eigenen Ressourcen der Firma nicht ausreichen oder zusätzliches Know-how schnell benötigt wird.


Ältere Interim-Manager als Berater sind gefragt!

Die Interim Manager haben in ihrem bisherigen Berufsleben bereits unternehmerische Herausforderungen bewältigt und überdurchschnittliche Ergebnisse erzielt. Häufig werden ältere Manager als Interim-Manager beschäftigt, die bereits in unterschiedlichen Firmen als Führungskraft erfolgreich gearbeitet haben. Aktuell sind rund 80 Prozent der Interim-Manager im Alter von 45 bis 60 Jahren.

Zurzeit werden Interim-Manager verstärkt für spezielle Projekte, bei Aufgaben zur Restrukturierung oder bei der Expansion in neue Märkte eingesetzt. Auch für Sondersituationen, für die ein Unternehmen Personal nicht auf Dauer vorhalten muss, werden Interim-Manager gebucht. Dazu gehören beispielsweise Basel II, CMMI oder Einführung von ERP-Systemen.

Die Vorteile für Unternehmen beim Einsatz von Interim-Managern sind:

- zeitliche Flexibilität: Tätigkeit zu der Zeit, bis das Projekt erfolgreich abgeschlossen ist.
- Kompetenzgewinn: Genau die Fach- & Branchenkenntnis, die das Unternehmen benötigt.
- Kostensicherheit: Fest kalkulierbare Aufwendungen - Vergütung auf Tagessatzbasis.

Anforderungen an die Manager:

Auf die Hands-on-Mentalität kommt es an: Interim-Manager sind Experten auf Zeit. Sie müssen zuhören, zuschauen, adaptieren und dann in Führung gehen und schnell Ergebnisse abliefern. Denn: Ein Interim-Manager Mitarbeiter muss mitreißen oder entlassen können, verfahrene Projekte gegen massiven Widerstand zu Ende bringen oder Blockaden im Kreis der Gesellschafter auflösen können!

Es werden immer mehr Manager auf Zeit für Geschäftsbereiche wie:
  • Engineering & Manufacturing
  • Finance & Accounting
  • Healthcare & Life Sciences
  • Human Resources
  • Information Technology
  • Procurement & Supply Chain
  • Property & Construction
  • Sales & Marketing

gesucht.

Das Einkommen:
Im  Schnitt verdient ein Interim-Manager 1150 Euro am  Tag. Bei einem durchschnittlichen Einsatz von 140 Beratertagen pro anno entspricht das dem Einkommen eines fest angestellten Managers im Mittelstand. Allerdings mit weniger Sicherheit: In der Regel arbeiten die Interim-Manager selbständig.

Mehr Informationen finden Sie bei der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management - DDIM: https://www.ddim.de/

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Bewerbung 50plus: Kampf gegen Vorurteile

Richtig bewerben mit 50 Jahren 
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Die aktuelle Situation: Die Beschäftigungsquote älterer Arbeitnehmer erreicht in Deutschland zurzeit knapp 50 %. Die schlechten Zahlen sind auch eine Folge der in Deutschland lange Zeit praktizierten Frühverrentungspolitik.

Die momentanen Beschäftigungszahlen sind in Anbetracht der noch weit niedrigeren Quoten der vergangenen Jahre ein großer Fortschritt. Die Nachfrage an älteren Fachkräften nimmt zwar zu, aber es ist bei den Arbeitgebern noch eine Menge Überzeugungsarbeit zu leisten.

Ältere Bewerber haben vor allem gegen drei große Vorurteile zu kämpfen:

1. Ältere seien häufiger krank als Jüngere.
2. Ältere seien weniger motiviert als jüngere Kollegen.
3. Die Qualifikationen von über 50-jährigen seien veraltet.

Eine Studie der Universität Hongkong hat herausgefunden, dass ältere Arbeitnehmer motiviert, veränderungsbereit, gesund und berufsorientiert sind.

Für die Studie wurden 418 Einzelstudien mit insgesamt rund 210.000 Teilnehmern ausgewertet. Demnach zeigt sich, dass die Befragten mit zunehmendem Alter sogar noch motivierter arbeiteten.  Auch in den Bereichen Veränderung, Vertrauen und Gesundheit wurde nachgewiesen, dass Ältere ebenso veränderungswillig sind wie Jüngere und eine gute Beziehung zu ihren Mitarbeitern und Chefs haben. (Quelle: http://demographie-netzwerk.de/start/aktuelles/detail/artikel/vorurteile-ueber-aeltere-arbeitnehmer-entkraeftet.html)

Auswahl älterer Arbeitnehmer:

Die Vorurteile gegenüber älteren Arbeitnehmern haben einen psychologischen Effekt im Personalauswahlverfahren. Ältere Fachkräfte haben es im Bewerbungsprozess deutlich schwerer als jüngere Kandidaten.

Natürlich gibt es das AGG - Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz, das auch als Antidiskriminierungsgesetz bezeichnet wird. Es soll ungerechtfertigte Benachteiligungen aus Gründen der Rasse, der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion, der Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität verhindern oder beseitigen.

Erfolgreich bewerben mit 50plus - wie geht das?

Der Schlüssel zum neuen Job für die über 50-jährigen besteht in einer gut durchdachten, konsequenten Bewerbungsstrategie, die auf die spezifischen Stärken ausgerichtet ist. Vorurteile müssen entkräftet und durch die hohe Erfahrungskompetenz ausgeglichen werden.

Je nach Qualifikation und Hierarchiestufe kann es aber auch von Vorteil sein, wenn ein 50plus-Kandidat seinem künftigen Arbeitgeber eine gewisse Flexibilität im Hinblick auf seine Gehaltsvorstellungen und seine künftige Tätigkeit signalisiert.

Argumente für Kandidaten mit 50plus:

Ältere Arbeitnehmer eignen sich gut für Beratertätigkeiten, die mit dem alten Job zu tun haben. Denn dort kommen ihre Erfahrungen und Fähigkeiten am Besten zur Geltung.

Also, ein älterer Kunde oder Geschäftspartner fühlt sich von einem älteren Berater besser verstanden als von jemandem, der jünger ist als er.

Experten mit 50plus werden in Unternehmen am ehesten gezielt bei Projekten an wechselnden Standorten oder im Ausland eingesetzt. Dafür sind sie in der Regel besonders qualifiziert, weil sie sowohl über umfangreiches betriebliches Wissen und Lebenserfahrung verfügen als auch über die Fähigkeit, selbstständig auf unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren.

Ältere Mitarbeiter können Arbeitsabläufe oft schneller erledigen, weil sie durch ihren enormen Wissens- und Erfahrungsvorsprung neue Informationen in das Vorhandene integrieren. So kommen sie zu Entscheidungen, die eine höhere Validität und eine bessere Berechenbarkeit haben.

Man bedenke: 40 Prozent der Bevölkerung sind über 49 Jahre alt. Der Diversity-Ansatz besagt, dass Teams dann besonders erfolgreich sind, wenn sie aus verschiedenen Kulturen, Persönlichkeiten und Altersgruppen zusammengesetzt sind.



Mittwoch, 2. Dezember 2015

Karriere: 3 Schritte zum Erfolg

Wie Sie mit einer sich selbsterfüllenden Prophezeiung erfolgreich werden.
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Erfolg fällt nicht vom Himmel. Er ist das Ergebnis bewusster Planung und Handlung. Wenn in Ihrem Kopf nicht das richtige Bewusstsein vorhanden ist, werden Sie den Weg zum Erfolg nicht einmal erkennen, geschweige denn ihn gehen können.

Denn: Die Erwartungen eines Menschen beeinflussen sein Verhalten. Der Optimist, der mit dem guten Ausgang einer Sache rechnet, behält ebenso oft Recht, wie der Pessimist, der mit dem schlechten Ausgang einer Sache rechnet. Menschen haben nicht gern Unrecht: Haben sie sich erst einmal festgelegt und in diesem Sinn ein Urteil gefällt, dann muss diese Prognose auch eintreten.

Welchem Weg wollen Sie folgen - dem des Optimisten oder dem des Pessimisten?

Untersuchungen von Robert Rosenthal, an der Harvard University/USA lehrender Professor für Sozialpsychologie, beschreiben, wie Schüler den Erwartungen ihrer Lehrer entsprechen, seien sie positiv oder negativ.

Verursacher ist die Tatsache, dass Menschen nicht gerne Unrecht haben. Es passt uns nicht, wenn wir Entwicklungen falsch prognostizieren. Deshalb wird unsere Wahrnehmung  so gelenkt, dass wir verstärkt das wahrnehmen, was in das prognostizierte Weltbild passt.

Er formulierte die Hypothese, die als 'Pygmalion -Effekt' bekannt wurde. Der Unterschied zwischen einer Dame der Gesellschaft und einem Blumenmädchen besteht darin, wie man sich ihr gegenüber benimmt. Das bedeutet, sobald man Pygmalion als Dame der Gesellschaft wahrnimmt, wird man sie so behandeln.

Wie können Sie dieses Phänomen positiv für sich nutzen?

Das positive Urteil ist beispielsweise bei dem Phänomen der Placebos bekannt. Geht der Patient von der Wirksamkeit des Mittels aus, dann tritt das prognostizierte Ergebnis tatsächlich ein. Es ist Ihre Entscheidung, mit welcher Einstellung Sie an eine Aufgabe herangehen. Wichtig: Optimisten, die mit dem guten Ausgang einer Sache rechnen, sind sehr motiviert, das zu erreichen, was sie als erreichbar ansehen.

Dazu sind 3 Schritte notwendig:

1. Sie schaffen sich ein inneres Bild, das mit Worten beschreibt, was die störenden Faktoren sind und entwickeln ein Gespür für die Ursache des Problems.
2. Formulieren Sie einen ideal gedachten Zustand! Was kann im positivsten Fall alles erreicht werden?
3. Nutzen Sie Ihren Restlicht-Verstärker, der Sie auch positive Seiten wahrnehmen lässt und nicht immer nur auf Negatives gerichtet ist.

Montag, 30. November 2015

Vorstellungsgespräch: 9 Fragen für alle Bewerber

Das strukturierte Interview beim Einstellungsgespräch 


Das strukturierte Interview ist ein praktisches Arbeitsmittel, hilfreich bei der systematischen Personalauswahl für Ihre Führungs- und Expertenpositionen und ermöglicht eine weitgehend objektivierbare Bewertung Ihrer Auswahlgespräche. 

Die abschließende Bewertung gewährleistet Vergleichbarkeit mehrerer Bewerber nicht nur anhand eines Gesamturteils, sondern auch anhand von Einzelbewertungen. Das Verfahren lässt auch den Vergleich unterschiedlicher Beobachtungen der beteiligten Interviewer zu und ermöglicht – auch über einen längeren Zeitraum – eine Gesamtbewertung unter Berücksichtigung unterschiedlicher Sichtweisen", formuliert eine Broschüre der Bundesagentur für Arbeit.

Ein strukturiertes Interview, wird meist mit mehreren Vertretern des Unternehmens aus Fach- und Personalabteilung und Ihnen als Bewerber geführt. Strukturiert bedeutet, dass ein festgelegter Fragenkatalog systematisch abgearbeitet wird. Wichtig: Alle Bewerber erhalten dieselben Fragen.

Die Kernfragen sind immer: Warum haben Sie sich bei uns beworben?
Welche Erfahrungen bringen Sie für die Stelle mit?

Die Interviewer verwenden einen ausgearbeiteten Fragebogen und tragen ihre Notizen in ein Bewertungsformular ein. Diese Interviewtechnik wirkt manchmal etwas steif und starr.

Personaler gehen davon aus, dass Sie mit diesem Verfahren die Antworten der Bewerber objektiver einordnen und gewichten können. Die Antworten und das Verhalten der Bewerber werden während des Interviews mit Punkten auf einer Skala bewertet und nach Abschluss des Gespräches ausgewertet.

Durch strukturierte Interviews sollen Selbstdarstellungseffekte eingedämmt und Fehlurteile vermieden werden. Wenn Interviewer auf Beurteilungsskalen die Antwort des Bewerbers einschätzen, soll sich deutlich die Vorhersagekraft des Gesprächs, was künftige Arbeitsleistung angeht, verbessern. Einen wirklichen Beweis dafür hat noch niemand erbracht.

Gefahren: Recruiter vergeben die Chance, wertvolle Besonderheiten der Bewerber, die nicht den Fragenkatalog betreffen, herauszufinden. Viele junge Absolventen bereiten sich gewissenhaft auf Fragen im Vorstellungsgespräch vor. Sie üben mit Hilfe von Antworten aus Bewerbungsratgeber, sehr strukturiert die Beantwortung der Interviewfragen ein. Unerfahrene Personaler könnten diese vermeintlich sicheren Kandidaten, - die mit den richtigen Antworten -, auswählen.

Für Recruiter ist das ein Problem. Denn viele Antworten, mit denen sich Bewerber im Jobinterview präsentieren, stammen aus Beratungsratgebern. Sie sind nicht authentisch. Eine geeignte Einschätzung des Kandidaten ist nicht möglich. Es kommt bei diesen Bewerbern immer ein sehr ähnliches Ergebnis heraus. Der Nutzen des strukturierten Interviews verpufft damit.

Das strukturierte Interview aus Sicht eines Älteren Bewerbers:

"Bei vielen jungen Personalern habe ich erlebt, dass beim Vorstellungsgespräch ausschließlich "Standardfragen" gestellt wurden, die man in jedem Bewerbungsratgeber finden kann. Das ging sogar so weit, dass strikt nach einer Liste vorgegangen wurde und wirkliche jedem Bewerber die gleichen Fragen gestellt wurden. Das wurde vom Personaler zu Beginn des Gesprächs als "besonders fair" verkauft. Insbesondere im öffentlichen Dienst habe ich das erlebt. Ein normales Gespräch auf Augenhöhe kann so niemals stattfinden, kommentiert lezteul einen Artikel in der Zeit."
(http://www.zeit.de/karriere/bewerbung/2015-10/arbeitsmarkt-aeltere-bewerber-einstellung-junge-personaler?page=3#comments)

Fazit: Jetzt müssen Sie selbst entscheiden, inwieweit Sie sich auf strukturierte Interviews vorbereiten oder sie als Recruiter anwenden.


Donnerstag, 26. November 2015

Stellenangebote: Analyse Stellenanzeigen

Stellenanzeigen richtig lesen, Anzeigen auswerten, Stelle auswähle

Diese Fragen sollten nach dem Lesen der Anzeigen beantworten können:
  • Welche Aufgabeninhalte hat die Stelle?
  • Werden besondere Zusatzqualifikationen und Sprachkenntnisse erwartet?
  • Werden bestimmte Fach- oder Spezialkenntnisse besonders hervorgehoben?
  • Welche Erwartungen an den Bewerber werden vermittelt?
  • Welche der Aufgaben haben Sie schon ausgeübt?
  • Ziehen Sie dazu Ihr erstelltes Berufsprofil zu rate.

Wie analysieren Sie die Stellenanzeigen richtig?

Üben Sie dazu an den nachfolgenden 3 Beispielen:


Stellenangebot 1: Mitarbeiter/In Verkaufsinnendienst

Aufgaben:

Aktive Steuerung und Unterstützung des Verkaufsaußendienstes durch direkte Kontaktaufnahme mit dem Kunden
Laufende Angebotsabstimmung mit dem Außendienst
Koordination der Angebotsnachverfolgung
Sicherstellen der internen Kommunikation und Sicherung des zielorientierten Informationsflusses
Enge Abstimmung und Kommunikation mit der Disposition
Unterstützung bei Marketingaktionen
Durchführung von Verkaufsanalysen

Voraussetzungen:

Abgeschlossene kaufmännische oder technische Ausbildung (HAK) oder entsprechende Berufserfahrung
Gute MS Office Kenntnisse (speziell Excel)
Teamfähigkeit, Organisationsgeschick sowie eine selbständige und engagierte Arbeitsweise
Kundenorientiertes Auftreten 

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Stellenangebot 2: Sachbearbeiter/in Vertrieb Innendienst

für unser Service-Center

Ihre Aufgaben

Unterstützung der Sachbearbeitung in der Erfassung
Unterstützung in der Telefonakquise, Begrüßung von Neumitgliedern
Unterstützung des Außendienstes im Hinblick auf die Aufbereitung von Unterlagen, sowie im Hinblick auf die Organisation und Durchführung von Marketingaktivitäten
Versand von Unterlagen an Interessenten und telefonische Kontaktierung von Interessenten
Klärung von fehlenden Lichtbildern mit dem Versicherten und/oder des Kooperationspartners
Einholung, Bearbeitung und Qualitätssicherung von Lichtbildern der Versicherten

Ihr Profil

Ausbildung zum/zur Sozialversicherungsfachangestellte/r oder kaufmännische Ausbildung
Vorkenntnisse im Melde- und/oder Beitragsrecht sind von Vorteil
Sicheres und überzeugendes Auftreten, ausgeprägte Kundenorientierung
sehr gute kommunikative Fähigkeiten sowie soziale Kompetenz

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Stellenangebot 3: Sachbearbeiter (m/w) im Service Center Zentralvertrieb Leasing

Ihre Aufgaben

    Betreuung des Leasingvertragsbestandes Zentralvertrieb
    Abwicklung und Verwaltung von Leasinggeschäften
    Erstellung von Leasingkalkulationen (im Rahmen von Vertragsänderungen)
    Vornahme von Vertragsänderungen
    Abwicklung von Vertragsübernahmen
    Durchführung von Vertragsendabrechnungen
    Organisation der Rückgabe der Fahrzeuge
    Abwicklung von Versicherungsschäden
    Vorbereitung der Verkaufsunterlagen der Leasingrückläufer
    Beantwortung von Kundenanfragen
    Telefonischer Kundenkontakt zum Abschluss von Vertragsverlängerungen
    Anschlussverträgen oder Verkäufen
    Bearbeitung von Kundenbeschwerden

Ihr Profil

Eine gute Basis für Ihren Einstieg sind eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung, vorzugsweise im Bank- oder Automobilbereich, sowie Erfahrung im Leasinggeschäft.
Sie sind fit am PC und beraten Ihre Kunden gern am Telefon. Dienstleistungsorientiertes Denken und Organisationstalent zeichnen Sie ebenso aus wie Flexibilität und Teamgeist.

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Wichtig: Können Sie zu jeder Aufgabe ein Beispiel aus Ihrem Berufsleben nennen?
Zu welchen können Sie kein Beispiel finden?
Passt Ihr Profil zu dem geforderten Profil?

Nun müssen Sie entscheiden, ob sich eine Bewerbung lohnt. Überwiegt die Zahl der praktischen Beispiele und passt das Profil, dann geht es ans Bewerben mit zielgenauem Anschreiben und optimal auf die Stelle ausgerichtetem Lebenslauf.